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Das Dritte Testament - Das intellektualisierte Christentum - Die Wiederkunft Christi

The Third Testament
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Der göttliche Weltenplan

Das ewige Weltbild, das Lebewesen II, die ewige Gottheit und die ewigen Gottessöhne – Symbol Nr. 11


Der ewige Schöpfungsplan
Alle Lebewesen haben gleichwie Gott ein ewiges Ich, das jedes erschaffene Ding überlebt. Da wir unsterblich sind, können wir aus allen Erfahrungen Nutzen ziehen – Leben für Leben. Alle Erlebnisse erweisen sich – in ihrem Schlussfazit – als Nutzen und Freude für alle und alles. Der göttliche Schöpfungsplan entfaltet sich in vollkommener Liebe, logisch und planmäßig.

Das Grundgesetz des ewigen Lebens
Um Erlebnisse zu schaffen ist Kontrast erforderlich. Die größten bewussten Kontraste im Leben sind Behagen und Unbehagen sowie Gut und Böse. Um das eine erleben zu können, muss man auch das andere erlebt haben. Nach der Perspektive der Ewigkeit stellen Leiden und Schmerzen ein unbehagliches Gutes dar. Wie gesagt überleben wir alle mentalen Kontraste und ziehen daraus auf längere Sicht einen Vorteil. In der physischen Welt zeigt sich der Kontrast als Finsternis und Unbehagen, in der geistigen Welt als Licht und Allliebe. 

Die Bühne des Lebens
Dieses ewige Erleben geschieht durch 6 Daseinsprinzipien: das Pfl  anzenreich (rote Farbe), das Tierreich (orange), das wahre Menschenreich (gelb), das Weisheitsreich (grün), die göttliche Welt (blau) und das Seligkeitsreich (helles indigo). Hier findet die ewige Wechselwirkung des Lebens zwischen Gott (weißer Stern und Strahlenfeld) und den Gottessöhnen (die weißen Kreise ganz außen) statt. 

Das Pflanzenreich
Unser Sattsein vom Licht und unsere Sehnsucht nach Kontrast waren es, die uns aus den Lichtzonen der Allliebe in die physische Welt lenkten. Im Pfl  anzenreich beginnt die Anpassung an das Leben in der Sphäre des tötenden Prinzips. Das neue Bewusstsein macht hier seine allerprimitivste Phase durch und besitzt nur die Fähigkeit, den Unterschied zwischen Behagen und Unbehagen zu ahnen. 

Das Tierreich
Die Einwirkungen der Natur auf das Pfl  anzenwesen in tausenden von Jahren stimuliert die Erschaffung von Organen für das tagesbewusste Erleben auf der physischen Ebene. Dadurch ist das Pfl  anzenwesen zu einem Tier geworden (orange). Die Anpassung an das Prinzip des Tötens mit Angriffs- und Verteidigungsinstrumenten kann an der Entwicklung vom Pflanzen- zum Tierorganismus deutlich beobachtet werden. Das Tier muss den Feind besiegen oder vor ihm flüchten. Sein Organismus stellt eine Nahrungsquelle dar, und es muss sich deshalb mit allen Mitteln schützen. Der Selbsterhaltungstrieb wird stimuliert. 

Der Übergang vom Tier zum Menschen
Der irdische Mensch ist weiterhin teilweise noch ein Tier und lebt daher in hohem Maße unter den Lebensbedingungen des Tieres: Macht ist Recht. Obwohl die humanen Weltreligionen über tausende von Jahren die Menschen dazu angeregt haben, das Prinzip des Tötens nicht zu verwenden, sind die humanen Fähigkeiten in einem recht jungen Entwicklungsstadium.

Es benötigt Zeit, sich von Selbstsucht und Selbsterhaltungstrieb zum Entgegengesetzten zu entwickeln: die liebevolle, verzeihende Gesinnung. Der Prozess geschieht jedoch automatisch durch “wir ernten, was wir säen”. Die Moral des Tötens führt zum Leiden für uns selbst, welches eine Sehnsucht nach dem Kontrast – der humanen Gesinnung – erzeugt. Mit der Zeit entsteht eine Empfänglichkeit für das Ideal der Allliebe und für intellektuelle Erklärungen.

Das wahre Menschenreich
Die Absicht mit dem ewigen Weltbild in Das Dritte Testament besteht darin, die Menschheit im letzten Stadium des Übergangs vom Tier zum Menschen zu beraten. Allmählich werden wir in ein neues Reich hineingeboren. Der Intellekt, der während des Kampfes für das Dasein entwickelt wurde, ermöglicht jetzt ein Verständnis von immer mehr fortgeschrittenen Auffassungen von uns selbst und der Welt. Mit der Harmonisierung von Herz und Verstand öffnet sich allmählich der unendliche kosmische Bewusstseinshorizont. Dann sind wir “fertige Menschen in Gottes Abbild geworden” und Einwohner des wahren Menschenreiches (gelb), in dem die Allliebe praktiziert wird. 

Die geistigen Reiche
Von hier aus geht die Reise weiter durch die nächsten ewigen Liebeszonen (grün, blau und helles indigo), wo der ewige Kreislauf im Licht- und Glückskontrast kulminiert.

Ein universeller Weltenplan
Der ewige Weltenplan gilt sowohl für große als auch für kleine Wesen. Das physische Weltall ist als Leben innerhalb von Leben aufgebaut, abwärts und aufwärts in das Unendliche. Alles passt zusammen wie Zahnräder in einem Uhrwerk.

Die Myriaden von Lebewesen im Mikro-, Zwischen- und Makrokosmos haben alle die gleiche einfache, ewige Grundanalyse. Die äußerliche Unterschiedlichkeit spiegelt nur Variationen der 6 Daseinsprinzipien des Lebens wider.

Unser Makrowesen, die Erde, befi  ndet sich auch auf dem Wege zum kosmischen Bewusstsein (die kleine Sternenfi  gur). Ihre “kosmische Geburt” innerhalb der kommenden 3.000 Jahre bildet den Übergang zum vollkommenen Menschenreich – Gottes Reich – auf der Erde. Nach diesem Zeitpunkt entscheidet das Recht und nicht die Macht über alle Angelegenheiten.

© Martinus’ kosmische Symbole sind durch den inhaber des Copyrights, das geisteswissenschaftliche Martinus Institut in Kopenhagen, urheberrechtlich geschützt.

 

 
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